MySMS neuer Mitbewerber von WhatsApp

01.10.2012

Wie sieht es mit dem Datenschutz aus bei dem neuen SMS-Dienst?
Der Nutzer kann Textnachrichten vom Smarthpone, Tablet oder Computer aus mit vielen Betriebssystemen zum Verschicken von Nachrichten verwenden. Beim eigentlichen Handyanbieter zahlt man für eine SMS durchschnittlich 0,08€, mit MySMS ist das Versenden kostenlos.
Da das Unternehmen MySMS in Österreich sitzt, gilt hier das Datenschutzgesetz von Österreich. Sobald die App installiert wurde, synchronisiert das Smartphone das Adressbuch und alle Nachrichten mit der MySMS Cloud, hier sind nun alle Nutzerdaten gespeichert. MySMS speichert die Telefonnummer, das Passwort, Adressbuch und alle Nachrichten inklusiver der Anhänge.
Um MySMS ohne jegliche Einschränkungen zu verwenden, muss man Cookies zulassen, dadurch wird das Nutzerverhalten erforscht. Sie haben keine Chance Daten zu löschen innerhalb der Nutzungsdauer von MySMS. Bei der Auflösung Ihres Accountes sollen die Daten nach 90 Tagen endgültig gelöscht werden. Laut der Aussage von MySMS sollen Ihre Daten nicht an Dritte verkauft werden, aber Google Analytics erhält Ihre Daten.
Das Datenschutzgesetz in Österreich erlaubt eine Anwendung eines Analyse-Tools ohne rechtliche Voraussetzungen, anders ist es in Deutschland. SMS werden auf einem Server in einem Rechenzentrum gespeichert mit mehreren Sicherheitsüberprüfungen, hier kann auch nur das Personal von MySMS das System bedienen.
Wer Multimedia Anhänge verschickt sollte wissen, das diese auf einer Amazon.com Cloud-Computing-Plattform im Ausland gespeichert werden und dies bringt Risiken mit sich.