USB Stick verlorengegangen mit Steuersünderdaten

18.10.2012

In Griechenland ist ein USB-Stick mit Steuersünderdaten bei den Behörden verlorengegangen und zwischenzeitlich wieder aufgetaucht. Ein Datenverlust eines Unternehmens passiert häufig durch Diebstahl oder Verlust von portablen Datenträgern. Trotz kostenfreier Verfügbarkeit von Verschlüsselungstechnologien werden kaum portable Datenträger verschlüsselt.

Laut dem § 9 BDSG ist bei der elektronischen Übertragung von personenbezogenen Daten während des Transports oder der Speicherung auf Datenträgern vorgeschrieben, dass kein Dritter diese lesen, kopieren, verändern oder entfernen kann. Im Gesetz ist die Maßnahme für eine Benutzung von Verschlüsselungsverfahren verankert.

Sie sind verpflichtet die Datenschutzaufsichtsbehörde zu informieren, wenn Sie sensible oder personenbezogene Daten verloren haben, dies schreibt der § 42 a BDSG vor. Die Information der Betroffenen muss eine Erklärung über die Art der unrechtmäßigen Kenntniserlangung und Empfehlungen für Maßnahmen zur Minderung evtl. Folgen enthalten und zusätzlich müssen ergriffene Maßnahmen aufgeführt sein. Ist die Anzahl der Betroffenen zu hoch, wird eine öffentliche Anzeige, die Minimum eine halbe Seite einschließt, in mindestens zwei bundesweiten Tageszeitungen als Information der Betroffenen veröffentlicht.

Tipp: Verschlüsseln Sie Ihre Geräte damit nichts passieren kann!