Sensible Daten aus Patientenakten verschwunden

30.10.2012

In verschiedenen Krankenhäusern verschwanden 300.000 Datensätze mit sensiblen Patientendaten. Sensible Daten mit Namen, Adressen, Geburtsdaten, Befunden und ärztlichen Schriftwechsel auf unverschlüsselten Sicherungsbändern sind verschwunden, da der Mitarbeiter eine kurze Raucherpause einlegte und die Bänder auf einer Laderampe abstellte.

Aus diesem Grunde gibt es den §9 des BDSG für den Einsatz von Verschlüsselungsverfahren, damit kein Dritter die sensiblen Daten lesen, kopieren, verändern oder entfernen kann.

Laut der Aussage der Krankenhausleitung ist eine Verschlüsselung nicht notwendig gewesen, da Dritte diese nicht einfach auslesen können.

Es wurde eine Strafanzeige gegen Unbekannt gestellt und die Aufsichtsbehörde ist informiert worden über den Vorfall.

Die IT-Abteilung sollte für den Transport der sensiblen Daten, die gesetzlich vorgeschriebenen Vorschriften einhalten, damit so ein Vorfall nicht noch einmal vorkommt.