Mittelständler sind häufiges Ziel der Wirtschaftsspionage – guter Datenschutz ist gefragt

11.08.2016

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Datenschutz ist ein vielseitiges Aufgabengebiet, das Unternehmen vor zahlreiche Herausforderungen stellt. Es geht keineswegs nur darum, die Prozesse unter Berücksichtigung datenschutzrechtlicher Anforderungen abzustimmen. Eine ganz wesentliche Aufgabe besteht darin, Daten vor Angreifern zu schützen.

Unternehmen unterschätzen das Risiko der Wirtschaftsspionage

Besonders im Mittelstand finden sich zahlreiche Unternehmen wieder, in denen das Risiko gezielter Angriffe maßgeblich unterschätzt wird. Dabei ist das Risiko stattlich bemessen. Deutsche Unternehmen sind in den meisten Fällen nicht erfolgreich, weil sie günstig produzieren, sondern weil sie so innovativ sind. Es werden komplexe Produkte entwickelt, die bislang noch niemand angeboten hat. Genau aus diesem Grund sind die Unternehmen häufiges Opfer der Wirtschaftsspionage.

Die Angreifer möchten Knowhow ergattern, um ähnliche Produkte entwickeln oder sogar zuerst auf den Markt bringen zu können. Nicht selten sind sie in Fernost beheimatet und dafür bekannt, dass sie dreiste Kopien fertigen. Manchmal werden die Kopien sogar nur im eigenen Land vertrieben, damit die Opfer der Spionageangriffe nichts bemerken. Der finanzielle Schaden, welcher der deutschen Wirtschaft hierdurch pro Jahr entsteht, wird von Experten auf ca. 50 bis 100 Mrd. Euro beziffert.

So greifen die Wirtschaftsspione an

Angriffe auf das Knowhow deutscher Firmen erfolgen auf ganz unterschiedlichem Wege. Sehr verbreitet sind Hackerangriffe über das Internet. Kein Wunder, denn leider sind diese Angriffe oftmals leicht auszuführen und zugleich bemerken die Opfer nicht einmal, dass sie bestohlen wurden. Im Fokus stehen üblicherweise Datei-Server, von denen die Wirtschaftsspione schlichtweg sämtliche Daten erbeuten. Hierunter befinden sich beiläufig oft auch personenbezogene Daten.

Sofern die Angreifer ein besonders großes Interesse an bestimmten Informationen haben und deshalb größere Beträge in ihre Angriffe investieren, werden auch Telefone abgehört. Leider zeigt die Praxis, dass sich solche Attacken vergleichsweise leicht realisieren lassen. Über den Schwarzmarkt lassen sich Systeme beschaffen, die das Abhören zum Kinderspiel machen.

Datenschutz vom Profi

In Anbetracht dieser Risiken sollten Unternehmen kein Risiko eingehen. Entscheidend ist, dass wirksame Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz der unternehmenseigenen Daten rechtzeitig ergriffen werden. Als externer Datenschutzbeauftragter stehen wir Unternehmen zur Seite, um u.a. auch technische Datenschutzlösungen zu konzipieren. Weitere Informationen erhalten Sie über unsere Service-Hotline 0800 5600831 oder mittels Anfrage über unser Kontaktformular.