Datenschützer gegen OpenAI: Generative KI sicher im Unternehmen einsetzen

13.05.2024

KI-Lösungen haben in jüngster Zeit enorm an Attraktivität gewonnen, was auch das Interesse von Datenschützern geweckt hat. Dabei stehen verschiedene Fragen im Raum, darunter die Herkunft der Trainingsdaten für diese Systeme sowie die Art der Daten, die generative Tools wie ChatGPT ausgeben.

Datenschützer gegen OpenAI

Ein aktueller Fall, der für Aufsehen sorgt, ist ein Konflikt zwischen Max Schrems und OpenAI. Der prominente Datenschützer hat die österreichische Datenschutzbehörde (DSB) aufgefordert, bestimmte Vorgänge bei OpenAI genauer zu prüfen. Konkret geht es um eine öffentlich bekannte Person, zu der ChatGPT Informationen liefert. Allerdings sind einige der ausgegebenen Informationen, insbesondere das Geburtsdatum, nicht korrekt.

Schrems verfolgt mit seiner Beschwerde das Ziel, zunächst ein Bußgeld zu erwirken, um OpenAI dazu zu bringen, die Datenschutzvorschriften künftig einzuhalten. Damit möchte er sicherstellen, dass solche Fehler in der Datenverarbeitung vermieden werden und die Privatsphäre der Nutzer besser geschützt wird.

In der Zwickmühle: Datenschutz vs produktiver KI-Einsatz

Fälle wie dieser werden von Datenschützern und Anwendern kontrovers diskutiert. Auf der einen Seite steht die Zielsetzung, die persönlichen Rechte der Betroffenen zu schützen. Andererseits existiert die Meinung, dass Europa mit seinem starken Datenschutz bei der Digitalisierung zunehmend ins Hintertreffen gerät, da es aufgrund strengen Regulierung als Markt für OpenAI und andere Tech-Konzerne immer unattraktiver wird.

Die Frage, was nun richtig oder falsch ist, beziehungsweise ob ein so starker Datenschutz gut ist oder ob die Digitalisierung wichtiger ist, kann nicht pauschal beantwortet werden. Letztlich ist dies eine Frage der Perspektive. Im Idealfall sind eingesetzte KI-Tools vollständig datenschutzkonform und lassen sich zugleich so einsetzen, dass sie maximale Produktivität versprechen.

Was Unternehmen machen können

Daher sollten Unternehmen sich mit der Frage auseinandersetzen, welche Ziele sie mit dem Einsatz von KI erreichen möchten und wie sich die Systeme nutzen lassen, ohne gegen die DSGVO zu verstoßen.

Seit dem Erfolg von ChatGPT hat der Markt für generative KI einen enormen Aufschwung erlebt, und das ist erst der Anfang, viele weitere Tools sind am Entstehen. Ein sicherlich guter Ansatz besteht darin, sich zu informieren und Anwendungen zu testen, um letztlich geeignete Lösungen auszuwählen. Hierbei gilt es sich bewusst sein, wo die Risiken liegen.

Beim Einsatz generativer KI ist es bespielsweise nicht ratsam, Texte einfach zu generieren und ungeprüft zu verbreiten. Es ist besser, KI als Unterstützung zu sehen, aber sie stets zu kontrollieren. Auf diese Weise kann sichergestellt werden, dass keine Verstöße gegen Datenschutzbestimmungen auftreten.

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