Machen Sie den Google Check – Finden Sie heraus, was Google alles weiß!

20.11.2014

Nutzen Sie Google regelmäßig oder haben Sie sogar ein Google-Konto, dann könnten Sie davon ausgehen, dass Google eine ganze Menge Daten über Sie gespeichert hat.

Völlig wird Google den Vorhang wohl nie lüften, welche Daten gesammelt und wie genutzt werden. Doch es gibt für Internetuser durchaus die Option, einen kleinen Blick auf die Informationen zu erhaschen, die der Suchmaschinengigant bereits über sie gespeichert hat.

Neben dem Dashboard (https://www.google.com/settings/dashboard) gibt es noch weitere Ansatzpunkte, um sich einen Überblick zu verschaffen. Zusammengestellt wurden Links vom Onlinespeicher Cloud Fender:

• Via https://www.google.com/ads/preferences/ – die Anzeigeneinstellungen – lassen sich Informationen aufrufen, die den Blickwinkel von Google auf den Nutzer widerspiegeln. Dieser Aspekt ist insbesondere für die Schaltung von Anzeigen relevant, denn hier geht es unter anderem um Seiten, die bereits besucht wurden, das geschätzte Alter und die Interessen. Nutzer eines Google-Kontos werden hier deutlich mehr Daten einsehen können.

• Der Standortverlauf (https://maps.google.com/locationhistory) wird anhand der Daten erstellt, die zum Beispiel über ein Android-Smartphone gesammelt wurden. Hier geht es um Ortsdaten, die Google notiert hat. Wichtig ist der Standortverlauf insbesondere, wenn man sich via Handy vor Staus warnen lassen möchte.

• Spannend ist auch der Verlauf – zu erreichen über https://history.google.com/history/: An dieser Stelle hinterlegt Google sämtliche Suchanfragen. Dieser Service steht allerdings nur Nutzern zur Verfügung, die über ein Google-Konto verfügen.

• Die Kontoberechtigungen (https://security.google.com/settings/security/permissions) zeigen an, mit welchen Geräten der Zugriff auf ein bestehendes Google-Konto erfolgt. In Zeiten mobiler Endgeräte ein durchaus wichtiger Faktor. Denn es besteht die Möglichkeit, den Zugriff zu entziehen.

• Apps gehören längst zum Alltag. Welche dieser Applikationen auf das Konto von Google zugreifen, lässt sich ebenfalls über https://security.google.com/settings/security/permissions ermitteln. Auch hier gilt: Der Zugriff lässt sich unterbinden.

• Nutzer, die Daten sichern möchte, haben dazu auf https://www.google.com/settings/takeout die Möglichkeit. Speichern lassen sich neben den E-Mails und den Kontakten auch Lesezeichen, Google Play Books, die eigenen Google-Kreise und vieles mehr. Sollte man eine Kopie der Daten herunterladen, empfehlen Experten, sie zu verschlüsseln.

Autor: Philipp Herold