Berücksichtigen Sie alle wichtigen Merkmale

Die Bestellung eines Datenschutzbeauftragten kann auf unterschiedlichem Wege erfolgen. Zum einen besteht die Möglichkeit sich für einen internen Datenschutzbeauftragten zu entscheiden. Bei ihm handelt es sich um eine Person, die unmittelbar im Unternehmen beschäftigt ist. Zum anderen kann ein externer Datenschutzbeauftragter bestellt werden. In diesem Fall wird die Leistung von einem spezialisierten Dienstleister erbracht.

Vom externen Datenschutzbeauftragten profitieren

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Vergleich zwischen internem und externem DSB

Die nachfolgende Gegenüberstellung führt die Unterschiede auf, die zwischen beiden Lösungen bestehen.
Interner Datenschutzbeauftragter Externer Datenschutzbeauftragter
Betriebskenntnis Gute Kenntnisse über Abläufe und Prozesse im Unternehmen. Allerdings besteht ein Risiko der Betriebsblindheit. Einnahme einer neutralen Perspektive, dadurch kein Risiko der Betriebsblindheit.
Lernkurve Sofern er als Datenschutzbeauftragter noch unerfahren ist, drohen Anlaufschwierigkeiten. Die Effizienz ist gering und externe Unterstützung muss oft zusätzlich eingekauft werden. Erfahrung und das Arbeiten auf Basis erprobter Konzepte versprechen eine hohe Effizienz und somit ein schnelles Erreichen des erforderlichen Datenschutzniveaus zu niedrigen Kosten.
Haftungsrisiko Haftungsrisiko bleibt im Unternehmen. Der Mitarbeiter kann für Fehlentscheidungen oft gar nicht haftbar gemacht werden, sofern er nicht nachweislich mit Vorsatz gehandelt hat. Der externe Datenschutzbeauftragte haftet im Rahmen der vereinbarten Summe für sein Handeln. Dadurch ist mehr Sicherheit für das Unternehmen geboten.
Fokussierung Hohe Wahrscheinlichkeit, dass die Haupttätigkeit im Vordergrund bleibt und die Aufgaben eines Datenschutzbeauftragten hinten angestellt werden. Ausschließliche Konzentration auf Aufgaben, die mit dem Datenschutz in Verbindung stehen.
Durchdringung des Unternehmens Mitarbeiter reagieren auf Anfragen oft nur langsam oder gar nicht. Mitarbeiter nehmen den externen Datenschutzbeauftragten und dessen Aufgaben anders wahr. Antwortzeiten fallen erfahrungsgemäß kürzer aus.
Kosten Kosten für Aus- und Fortbildung einschließlich Erwerb von Literatur sind vom Unternehmen zu tragen. Ein externer Datenschutzbeauftragter ist bereits ausgebildet, Kosten der Fortbildung werden vom Anbieter selbst getragen. Weiterhin gibt es keine Ausfallzeiten durch Aus- und Fortbildung.
Kündigungs Der interne Datenschutzbeauftragte genießt ausgeprägten Kündigungsschutz mit einem Jahr Nachwirkung. Eine Abberufung ist nur langsam und unter großem Aufwand möglich. Vereinbarung regulärer Kündigungsfristen über den Dienstvertrag ist möglich.

Die richtige Entscheidung treffen

Schlussendlich haben beide Varianten ihre eigenen Vor- und Nachteile. Welche Lösung für ein Unternehmen besser ist, hängt sowohl von der jeweiligen Ausgangssituation als auch dem Bedarf ab. Faktoren wie Unternehmensgröße, Branche und Personalpolitik sind zu berücksichtigen.

Für Unternehmen, die sich Tag für Tag mit datenschutzrechtlichen Fragestellungen beschäftigen müssen, ist ein interner DSB üblicherweise die bessere Wahl. Sollte der Bedarf hingegen nur von Zeit zu Zeit bestehen, ist es meist sinnvoller, die externe Lösung zu wählen. Wenn Sie hierüber mehr erfahren möchten, stehen wir Ihnen im Rahmen unserer kostenlosen Erstberatung gerne zur Seite.

Tobias Knetsch

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"Als Vertriebsleiter für unsere Datenschutz-Leistungen in der Region Frankfurt am Main bin ich Ihr Ansprechpartner. Sie erreichen mich über unsere gebührenfreie Service-Hotline 0800-5600831 oder per Anfrage über unser Kontaktformular."

– Tobias Knetsch, Vertriebsleiter Mein-Datenschutzbeauftragter.de